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Große Schlägerköpfe für Driver?

Oft wird behauptet, dass große Schlägerköpfe für Driver besser sind. Das ist falsch. Am besten man stellt sich den Ball als kleinen Nagelkopf vor und den Schlägerkopf als Hammerkopf. Schlagen Sie nun mit einem großen Hammer auf den kleinen Nagel und dann nehmen Sie einen kleineren Hammer mit einen anderen Nagel. Mit welchen Hammer werden Sie den Nagel gerade einschlagen?

Der Grund warum behauptet wird, dass große Schlägerköpfe besser sind ist folgender:
Theoretisch sollte eine größere Schlagfläche einen größeren „Trampolin Effekt“ ergeben um eine höhere Ballgeschwindigkeit zu erzielen. Das Problem hierbei ist jedoch, dass dieser erst ab einer gewissen Schlägerkopfgeschwindigkeit einsetzt. Wirkt er bei niedrigen Geschwindigkeiten, ist er bei hohen überfordert. Wirkt er bei hohen Geschwindigkeiten, bringt dieser Spielern die eigentlich den Effekt benötigen nichts. Nun ist aber auch dieser Effekt mit einer Regel beschränkt.

Gute Produzenten und Schlägerkopfdesigner arbeiten, unabhängig vom Schlägerkopfvolumen, mit variabler Face thickness um eine hohe Energieübertragung zu erreichen. Das geht jedoch ohne der Notwendigkeit Schlägerköpfe so groß wie Wassermelonen zu bauen.

Der einzige Vorteil von größeren Schlägerköpfen ist der, dass der Schlägerkopfdesigner mehr optische Designmöglichkeiten besitzt und er sich leichter mit der Gewichtverteilung im Schlägerkopf spielen kann. Diese Gewichtverteilung hat Einfluss auf den Abflugwinkel des Balles und der Stabilität des Schlägerkopfes im Impact und deshalb auch auf den Ballflug.

Am wichtigsten jedoch ist es, den Schlägerkopf an der Stelle zu treffen wo die meiste Energie übertragen wird. Hierzu muss aber der Schläger zum Spieler passen und das hat wenig mit der Schlägerkopfgröße zu tun.

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