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Wissenswertes
Oszillations- und Biegeprofilmessung

Im Laufe der Jahre wurde immer wieder eine bestimmte Methode der Schlägerfertigung als die beste Fertigungsmethode dargestellt. Dies meist mit dem Ziel, dass sich am Ende alle Schläger in einem Set gleich anfühlen sollten.

Gewichtsortiert
Bereits sehr früh wurden gute handgefertigte Golfschläger so produziert, dass mit der Zunahme der Schaftlänge das Schlägergewicht konstant abnahm. Später wurden auch Schäfte nach Gewicht sortiert und eine Möglichkeiten gefunden die Biegung eines Schafts (mit einem Flexbord) zu messen. So ließen sich bereits sehr früh Schläger bauen die sich etwas gleichmäßiger schwingen ließen.

Balancemessung
Um ausbalancierte Schläger zu erhalten wird der Balancepunkt gemessen. Der Balancepunkt sagt aus wo der Schläger in statischer Balance ist. Die Balance kann je nach Schaft-, Griff- oder Kopfgewicht sich näher der Schlägermitte oder dem Schlägerkopf befinden und hinterlässt ein schlägerkopfleichtes oder schlägerkopfschweres Gefühl.

Schwunggewicht
Um ein noch konstanteres Schwunggefühl zu hinterlassen ist die Schwunggewichtsmessung eingeführt worden. Es hat 2 unterschiedliche Messmethoden gegeben, wobei sich bis heute eine durchsetzte. Das Schwunggewicht ist kein echtes Gewicht sondern eine statische Hebelbalancemessung die nach 14“ vom Griffende ihren Dreh- und Angelpunkt hat. Jedes Gewicht das sich innerhalb der 14“ befindet reduziert diese Angabe und jedes Gewicht außerhalb (Richtung Schlägerkopf) dieser 14“ erhöht es.

Frequenzmessung
Trotz all der Flex-, Gewicht- und Gewichtverteilungsmessungen, hat es teilweise enorme Unterschiede im Schwunggefühl und Impaktgefühl vieler Spieler gegeben und so ist ein schlauer Ingenieur darauf gekommen, dass die Steifigkeit eines Rohres, welches ja ein Schaft ist, mittels Schwingungsfrequenz gemessen werden kann. Je höher die Schwingung, desto steifer der Gegenstand der schwingt. So konnte die Flexibilität eines Schaftes viel exakter bestimmt werden und Schlägersätze besser abgestimmt werden. Mehr

Biegeprofilmessung
Trotz Frequenzabstimmung fühlen sich einige Schaftmodelle mit gleichem Flexwert und Gewicht anders an als Schäfte einer anderen Modellserie. Dies hat mit dem Biegeprofil des Schaftmodells zu tun. Mehr

Spinemessung
Mit der Frequenzmessung der rohen Schäfte zeigte sich schnell, dass Schäfte nicht gleichmäßig schwingen sondern eine mehr oder weniger starke Oszillationsbewegung durchführen. Dreht man nun den Schaft und misst weiter, so erhält man, je nach Schaftqualität, unterschiedliche Messdaten, bzw. Flexes. Mit einem Spinefinder kann, um ein gleichbleibendes Oszillations- und Flexverhalten der Schäfte zu erhalten, die Spinerichtung festgestellt werden. Mehr

MOI Messung
Alternativ zur Schwunggewichtmessung wurde die MOI Messung entwickelt. Ziel war es ein dynamisches Messverfahren zu entwickeln, welches gewährleisten soll, dass sich Golfschläger in der dynamischen Bewegung gleich anfühlen. Als Drehpunkt wird hier das Griffende angenommen und der Golfschläger in eine Pendelbewegung gebracht. Die Trägheit des Golfschlägers ist nun für die Pendelbewegung verantwortlich. Diese Bewegung wird gemessen und mit einer Formel  in den so genannten MOI Wert umgerechnet.

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