HOME
FAKTEN
SCHLÄGERFITTING
SCHLÄGERFERTIGUNG
KOMPONENTEN
MARKEN
NEWS BLOG
KONTAKT
IMPRESSUM
CUSTOM GOLF SERVICE
Drucken
print
Wedge Fitting
60° Wedge

Um ein passendes Wedge einem Eisensatz hinzu fügen zu können, sollte zuerst das Eisenset passen. Ist dieses passend, wird als Referenz die PW heran zu ziehen sein. Ist die PW eine echte Wedge müssen alle weiteren Wedges von der Länge so abgestimmt sein, dass keine Wedge länger als die PW ist und auch nicht viel kürzer. Ist die PW jedoch keine echte Wedge sondern um 0,5“ kürzer als das Eisen 9 mit selben Schwunggewicht, muss vorerst die Schaftlänge einer echten Wedge spezifiziert werden.

Der Schaft einer Wedge sollte ungefähr das Schaftgewicht der Eisen haben. Es darf auch etwas schwerer sein, jedoch nicht komplett anders. Zu superleichten Eisenschäften nicht unbedingt einen schweren Schaft verwenden. Die Wedges sollten in das Set passen. Der Schaftflex darf durchaus etwas steifer sein wie bei den Eisen und sogar etwas weicher. Je nachdem wie die Wedges gespielt werden. Der Schaft muss in jedem Fall so gewählt werden, dass sich die Wedge angenehm anfühlt und ausreichend stabil ist.

Jede höher geloftete Wedge darf maximal so lange sein wie die nächst niedriger geloftete. Nun wird bestimmt, wie hoch der Loftabstand von der PW zu den Wedges sein sollte um die Flugweitenabstimmung zueinander wie gewünscht ausfallen zu lassen. Der Abstand der PW zu Eisen 9 sollte maximal 1° mehr betragen wie der von Eisen 8 zu Eisen 9. Der Abstand zu jeder weiteren Wedge, je nach Einsatzzweck, zueinander zwischen 4° und 7°.

Alle Wedges und ganz besonders die Wedges die auch für Bunkerschläger gedacht sind, müssen ein höheres Schwunggewicht aufweisen wie Eisen 9. Die PW 1-2 Schwunggewichtpunkte alle weiteren noch mehr. Der Sinn dahinter ist es, es dem Golfer zu erleichtern Wedges mit ¼, ½, ¾ usw, Schwünge durchzuführen. Auch hier ist darauf zu achten, dass es nicht übertrieben wird.

Dies waren die statisch bestimmbaren Spezifikationen. Die dynamischen machen nun eine Wedge spielbar oder unspielbar. Mit passenden Wedges kann man sich mehr Schläge sparen wie mit manchen tollen Drivern. Eine der wichtigsten und zugleich auch am meisten vernachlässigte Spezifikation ist das Sohlendesign. Hier ist es völlig unzulänglich nur vom Bounce (Winkelunterschied zwischen Loftwinkel und Sohlenwinkel) zu sprechen. Sohlenweite, Sohlenradius von Heel to Toe, Sohlenradius von der Leading Edge zur Trailing Edge, Radius der Leading Edge und aktiver Bounce im Center am Heel und am Toe bestimmen stärker die Spielbarkeit einer Wedge wie der Nominalbounce vorgibt.

Passt alles um eine Wedge spielbarer zu machen, muss unbedingt ein dynamisches Lie Fitting durchgeführt werden. Passt dieser nicht, wird der Ball selten in das Ziel fliegen. Als Regel gilt: Je höher der Loftwinkel eines Golfschlägers ausfällt, desto präziser muss der Liewinkel abgestimmt sein.

powered by RS-CMS